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W. SIEKMANN
Hamburg

Autologes Conditioniertes Plasma – Growth Factors zur Behandlung von Muskel- und Sehnenverletzungen

Die Sportmedizin ist ein potentiell weites Feld für die Anwendung von autologem Platelet Rick Plasma (PRP). In den Thrombozyten sind Wachstumsfaktoren (Growth Factors, GF) signifikant höher konzentriert als im Serum. Erkenntnisse über die Wirkung der unterschiedlichen GF auf verschiedene Gewebearten mehren sich fast täglich durch eine Vielzahl von Studien.

Autologes Conditioniertes Plasma (ACP) fällt unter den Oberbegriff PRP. Die Abgrenzung von ACP erwies sich als notwendig, da der Begriff PRP sehr unterschiedlich angewendet wird und uneinheitlich definiert ist. ACP ist durch die Aufbereitung und damit die Konzentration der enthaltenen Wachstumsfaktoren eindeutig definiert.

Über die Anwendung bei Insertionstendopathien, insbesondere bei der Epicondylopathia humeri radialis berichten eine ganze Reihe von Autoren von positiven Ergebnissen. Ebenso wird von regenerativen Effekten bei der Anwendung u.a.an Achillessehnen berichtet. Übereinstimmend hiermit werden eigene klinische Ergebnisse berichtet.

Wachstumsfaktoren zeigen in den in vitro- und den akuten klinischen Anwendungen auf Muskelzellen u.a. einen Anstieg der Zellproliferationsrate und der angiogenen Faktoren. Dies zeigt den Stellenwert der Growth Factors insbesondere in der Akuttherapie nach Verletzungen im Leistungssport. Nach Anmeldung dieses Vortrages gab es in den USA große Aufmerksamkeit bezüglich der Anwendung von ACP im Profi-American Football und führte u.a. zu einem Laienartikel in der New York Times. Dies zeigt die Aktualität dieser Therapieform.